FÜR HANNOVER HANDELN
„Für Hannover handeln“ ist mein Motto und ich möchte mit Ihnen und Ihren Kindern und Jugendlichen ein verbessertes und klimagerechtes Stadtbild entwickeln und umsetzen.

Mein Wahlprogramm beinhaltet Vorschläge und neue Gedankenwege, die alternativlos sind. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam für Hannover handeln müssen. Dies ist die Begründung, warum ich Ihre zukünftige Oberbürgermeisterin werden möchte.

Ich möchte mich als parteilose Einzelbewerberin zur Wahl des Oberbürgermeisters stellen und Ihnen die Möglichkeiten neuen Handelns zeigen und Sie für eine klimafreundliche Stadtentwicklung begeistern.

Für ein sauberes Hannover

Wenn ich Kleinkinder sehe, die auf dem städtischen Boden ihre ersten Schritte machen, hinfallen und wieder aufstehen, wünsche ich mir, dass der Boden, auf dem sie lernen nicht aufzugeben, sauberer wäre.

Deshalb trete ich dafür ein, dass in der gesamten Stadt weder Waffeln, Brötchen, Eiscremetüten, fleckenverursachende Kaugummireste noch arsenhaltige Zigarettenkippen auf den Boden geworfen werden dürfen. Die Anzahl und Größe der Abfalleimer, Hundekotabfalleimer und Zigarettenstummel-Abfallbehälter sollten der Abfallmenge angepasst werden. Innovative und künstlerische Ausführungen von Mülleimern & Co., seien es Eimer in der Form von Basketballkörben oder in Form von Fabelwesen, können in gemeinschaftlichen Projekten gefunden werden.

Umweltschutz im Alltag und auf den beliebten Festen in Hannover

Nach einem Wochenmarkt, Maschseefest oder Schützenfest habe ich öfters die Reinigungsarbeiten beobachtet. Fliegende Tüten verhaken sich an den
Mauern, zerquetschtes Obst hinterlässt einen schmierigen Film und zerrissene Kunststoffnetze und Papiertüten ummanteln die Baumrinden, und leere Plastikflaschen liegen zwischen den Kartons. Die Reinigungsfirmen brauchen manchmal bis zu drei Stunden bis alles wieder sauber ist. Umweltschutz beginnt meiner Meinung nach im Alltag, Zuhause vor der Tür und direkt auf den Stadtfesten und auf den Wochenmärkten.

Daher sollten biologisch abbaubare Verpackungen oder wiederverwendbare Glasbehälter angeboten werden und keine Papiertüten, Plastiktüten oder Kunststoffnetze verteilt werden. Die Besucher*innen bringen ihre wiederverwendbaren Kunststofftaschen, biologisch abbaubaren Tüten, Jüte- oder Baumwolltaschen, Weidenkörbe oder Metallkörbe für ihre Einkäufe selbst mit.

Mein Ziel ist, dass Mehrweg-Besteck gegen Pfand oder kompostierbares Geschirr auf allen Veranstaltungen, die in Hannover stattfinden, wie z. B. Schulfeste, verwendet wird. Auch der Einsatz von Trio-Abfalleimern, die einem das Trennen der recycelbaren Wertstoffe beim Festbesuch ermöglichen, ist notwendig.

In allen Stadtteilen möchte ich Frischwassertrinksäulen aufstellen lassen, damit sich alle Bürger*innen, ob Klein oder Gross, kostenlos erfrischen können. Damit wird der alltägliche anfallende Plastikflaschenmüll verringert.

Vermehrt sollen die in den Einkaufsgeschäften angebotenen Produkte aus „Social Plastic“, also recyceltes Plastik, die an fremden Stränden gesammelt, gereinigt, sortiert und bei uns wieder verwendet werden, in Hannover Einsatz finden. Auch im medizinischen Bereich ist der Anteil von recyceltem Plastik auf dem Vormarsch. Diese innovativen Entwicklungen werde ich weiterhin unterstützen.

Klimagerechter Städtebau, Wohnungsbau und Straßenausbau

Wenn Ihre Kinder im Sommer in Ihrem Stadtteil zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, wechseln sie oft die Straßenseite, um in den Schatten der Bäume zu gehen. Im Winter wählen sie dann die windgeschützte Seite der Straßen. Jeder einzelne Baum bildet einen Schutz vor Sonne und Regen, reinigt die Luft und verhindert, dass die Stadt sich überhitzt.

Klimagerechter Städtebau, Wohnungsbau und Straßenausbau ist nur möglich mit Bäumen, die ausgewachsen sind. Aus diesem Grund hat das Stadtgrün von Hannover absolute Priorität und das grüne Wegenetz muss kontinuierlich ausgebaut werden.

Wichtig ist es daher für mich, die grüne Lunge von Hannover zu erhalten. Deswegen werde ich mich dafür stark machen, dass die Kleingartenanlagen der Schwarzen Heide und das Erholungsgebiet Ricklinger Teiche erhalten bleiben.

Geschichtsloses und gesichtsloses Bauen ohne Einbeziehung der vorhandenen städtischen Gefüge ist auf lange Sicht die teuerste Form des Bauens. Sowohl die Menschen als auch die Umwelt leiden an verantwortungslosem, auf Schnelligkeit und kostengünstig getrimmten Bauen. Hannover braucht ein eigenes Ökologisches Wohnungsbau- und Durchführungsamt, das eine eigene Planung- und Bauhoheit hat. Dadurch werden die Wohnungsbauprojekte von der Stadt gemeinsam mit den Bewohner*innen selbst bestimmt. Das Planen und Überprüfen von Bauvorhaben nach umweltfreundlichen Bauweisen braucht seine Zeit, damit die Ergebnisse auch ein menschenwürdiges Leben ermöglichen und einem emissionsarmen Bauformat dienen. Deshalb schlage ich folgende Maßnahmen vor.

Bei alle Neubauprojekten, unabhängig von ihrer Nutzung, muss ein Drittel der Grundfläche als Grünfläche freibleiben. Es sollten stets recycelte Baustoffe gezielt eingesetzt werden. Alle Neubaugebiete werden als „postfossile Stadtteile“ entworfen, wo ein eigener Stadtteilgarten für die
Bewohner*innen und ihre Kinder und Jugendlichen Voraussetzung ist, und alle zurzeit existierenden innovativen Umweltschutzmaßnahmen eingesetzt werden.

Umweltverträglichkeit in allen Stadtteilen von Hannover hat absolute Priorität. Es werden keine Satellitenstadtteile gebaut. Neugeplante Wohnungsgebiete müssen als gemischte Gebiete mit kurzen Wegen geplant werden. Als Bauformregelung würde dann gelten, dass zu einem Drittel mit flexiblen geschnittenen Wohnungen, zu einem Drittel mit schmalen Reihenhäusern mit Gemeinschaftsgärten und zu einem weiteren Drittel mit generationsübergreifenden Wohngebäuden mit intensiv genutzten Grünflächen gebaut wird.

Alltagspraktischer Umweltschutz durch gemeinsam genutzte Infrastruktur gehört dazu. Zusammenlegbare Wohnungen für Wohngemeinschaften, ein Rückzugsraum für individuelle Wünsche, barrierefreie Wohnungen und unterschiedliche Wohnungstypen für unterschiedliche Lebensabschnitte, also für Alleinstehende, Geschiedene mit Kindern, Paare, ältere Menschen sind vorgesehen.

Gemeinschaftlich orientierte Wohnprojekte im Wohnungsneubau oder im Sanierungsbau werde ich verstärkt unterstützen. Auch generationsübergreifendes Wohnen für Frauen und Männer, autonome Frauenwohnprojekte und Männerwohnprojekte mit Selbstverwaltung und Selbstbestimmung müssen umgesetzt werden. Auch das Wohnen(bleiben) im Alter ist entscheidend für eine funktionierende Gesellschaft und ist ein weiteres Ziel von mir.

Gemeinschaftlich genutzte Räume im Erdgeschoss, wo gemeinsam zu nutzende Waschmaschinen und Kochmöglichkeiten vorhanden sind, und eine engere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr würden die Umwelt schonen.

Alleen, begrünte Fassaden und gemeinsam begrünte Aufenthaltsräume auf den Flachdächern sind für eine angenehme klimagerechte Stadtplanung und für den Städtebau unerlässlich.

Ressourcenschonende Sicherheit durch Straßenlaternen und Werbetafeln, die mit Bewegungsmeldern ausgestattet sind, würden es ermöglichen, Strom im öffentlichen Raum zu sparen.

Autoreduzierte Wohnanlagen werden in den Vordergrund gestellt, um die Luftqualität zu verbessern. Parkplätze werden, soweit die Bodenbeschaffenheit es ermöglicht, unter die Gebäude verlegt. Für jede(n) Bewohner*in oder Arbeitnehmer*in ist ein eigener Fahrradstellplatz bei Neubauten und sanierten Gebäuden vorzusehen.

Der Einsatz von Plastik und Kunststoff muss bei Baumaßnahmen oder Sanierungsmaßnahmen verbannt werden. Es sollten in Hannover keine Gebäude mehr mit Kunststoffplatten gedämmt werden.

Alle Hauptverkehrstrassen werden mit Straßenbäumen bepflanzt, um der klimabedingten Erwärmung innerhalb der Stadt entgegenzuwirken.

Klimaschonendes Arbeiten in der Verwaltung

Die Umweltverträglichkeit aller Verwaltungsgebäude der Stadt Hannover hat absolute Priorität. Es sollte überprüft werden, welche Gebäude nach ökologischen Standards saniert und modernisiert werden müssen, damit die städtische Verwaltung als Vorbild emissionsfrei arbeiten kann.

Ein wichtiges Ziel für mich ist, dass das Bauamtsgebäude erhalten bleibt und als erstes Bauvorhaben behutsam saniert wird. Da das jetzige Gebäude unter ökologischen Aspekten nicht tauglich ist, muss es in zwei bis drei Bauabschnitten modernisiert werden. Die Büroräume werden dann nach den neusten ökologischen Standards im klimaschonenden Bauverfahren fertig gestellt werden.

Arbeit schätzen

Einen unsicheren Arbeitsplatz zu haben, nicht wissend, ob Sie nächstes Jahr arbeiten und Ihre Familie ernähren können, oder einen Schulausflug bezahlen können, ist für die Arbeitsmoral niederschlagend.

Als Oberbürgermeisterin werde ich mich dafür einsetzen, dass der Haustarifvertrag zur Beschäftigungssicherung für die Mitarbeiter*innen um zehn Jahre verlängert wird. Betriebsbedingte Beendigungskündigungen sind dann weiterhin ausgeschlossen.

Einzelhandel stärken

Der Einzelhandel in der Stadt muss unterstützt werden und eine Möglichkeit ist, dass bei einem Einkauf von mindestens 20 € die Quittung als Fahrkarte für den Nachhauseweg im Großraumverkehr genutzt werden darf.

Auch für das Einkaufen in der Stadt sind gut ausgeschilderte Park und Ride-Angebote notwendig, die es Auswärtigen ermöglicht, unsere Stadt gemütlich zu erkunden und schätzen zu lernen.

Bürger*innenbeteiligungen im öffentlichen Raum

Stellen sie sich vor, wie Ihr Teenager zusammen mit Freunden eine Schutzhütte aufbaut, mit selbst geschnitzten Skulpturen einen Spielplatz verschönert oder eine neue Idee für städtische Möbel unter Anleitung umsetzt. Auch gemeinsam gepflanzte Bäume und Hecken, im Straßenbild eigene gebrannte Tonplatten, selbst erschaffene Graffiti-Wände und kunstvoll errichtete Mülleimer geben Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre eigene Wohnumwelt zu verändern. Die Schulwege für andere Kinder abzusichern gehört auch zur aktiven Beteiligungsmöglichkeit für Jugendliche in der Stadt dazu.

Bei meinen stadtplanerischen Studien habe ich erfahren, dass, wenn die Bewohner*innen und ihre Kinder und Jugendlichen bei der Planung ihrer Wohnumwelt beteiligt werden, ein Stolz auf die eigene Wohnumwelt und Aneignung des öffentlichen Bereiches entsteht. Jede Nutzungsgruppe hat andere Wünsche und andere Bedürfnisse an die Wohnstraße und Nachbarschaft. Durch die zeitnahen Umsetzungen der Ideen erhalten die Stadtteile ihren unterschiedlichen Charakter.

Bei allen Neubau- und Sanierungsprojekten werden die Bürger*innen, ihre Kinder und die Jugendlichen vor Ort beteiligt.

Die Gestaltung der freien Flächen und deren Nutzung werden von den Bewohner*innen selbst bestimmt. Die Beteiligungsergebnisse werden umgesetzt. Die beteiligten Bürger*innen übernehmen den Schutz der Anlagen selbst. Eine starke Verantwortlichkeit der Einzelnen und auch der Nutzungsgruppen im gemeinschaftlich genutzten Außenbereich ist unabdingbar.

CO2 Emissionen verringern

Jedes Neubaugebiet erhält eine klimaschonende Eigenständigkeit durch maßgeschneiderte Umweltlösungen. Mit der Verwendung von CO2-armen Stahl auf der Basis von Wasserstoff und der Wiederverwendung von Baustoffen ist es möglich, für die Umwelt nachhaltig zu bauen. Ebenfalls bei Sanierungsmaßnahmen würden diese Umweltschutzlösungen einsetzbar sein.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass in Hannover alle Busse emissionsfrei betrieben werden. Um eine höhere Taktung der Buslinien innerhalb der Stoßzeiten morgens und abends zu gewährleisten, müssen auch neue Busse dazugekauft werden.

Eine engere Zusammenarbeit mit unserer Universität und den Fachhochschulen würde helfen, dass innovative Ideen der Student*innen zur
Vermeidung von CO2-Emissionen in den Stadtteilen als Projekte und Startups durchgeführt werden. Die Testphasen können dann gleich nach der Realisierung der Ideen innerhalb von Hannover durchgeführt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse zum Umweltschutz und Klimawandel würden im Alltag gleich in allen Stadtteilen wirken.

Wohnraum für Student*innen

Student*innen haben mir von ihrer Wohnungssituation erzählt. Gesucht werden: Kleine bezahlbare Zimmer mit gemeinschaftlich genutzten Küchen und Waschmaschineräumen, oder Wohnanlagen, die mit anderen Generationen geteilt werden. Auch das Wohnen in Altenwohnheimen, wo Student*innen den Bewohner*innen in ihrer freien Zeit helfen können, ist eine innovative Wohnform für Hannover.

Ökologischer Wohnungsbau findet auch außerhalb unserer Stadtgrenze statt, so dass ich mich dafür einsetzen werde, dass durch eine engere Zusammenarbeit im regionalen Bereich die Möglichkeit geschaffen wird, Student*innen einen bezahlbaren Wohnraum zu erhalten.

Denkmalschutz

Wenn Ihre Kinder mit Ihnen in Hannover unterwegs sind, halten sie stets Ausschau nach ihren Lieblingsgebäuden. Die unterschiedlichsten Bauepochen und -stile erzählen von einer lebendigen Geschichte, die Kinder fasziniert und bewusst macht, dass sie zu dieser langen Kette von Vorfahrer*innen gehören. Diese Menschen haben ihr Leben in Hannover verbracht und jetzt sind unsere Generation die Gestalter*innen und die Verwalter*innen. Wir sind diejenigen, die eine gebaute Geschichte bewahren für die nächsten Generationen.

Diese Aufgabe ist für mich als Hannoveranerin wichtig. Deswegen möchte ich mich als Ihre Oberbürgermeisterin dafür stark machen, dass es eine Erhaltungssatzung für die Innenstadt Hannover gibt, und zwar für alle
Gebäude, die vor dem 1. Weltkrieg errichtet worden sind. Auch für die Erhaltung der historischen Identität aller Stadtteile werde ich mich eindringlich einsetzen.

Mitbestimmung im öffentlichen Raum

An einem Kreuzungsbereich in Stöcken habe ich gesehen, wie ein Ehepaar heimlich Blumenzwiebeln einpflanzte, damit sie an der Ampel als blumige, grüne Oase die Wartezeit ihrer Mitmenschen verschönern.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass Bepflanzungen von Baumscheiben (Baumpatenschaften) in der Stadt auch weiterhin von den Bewohner*innen frei übernommen werden dürfen.

Der alte Baum an der Straßenecke hebt mit seinen Wurzeln die Gehwegplatten und diese werden brüchig. In den Rissen bleibt der Fahrradreifen oder die Schuhspitze hängen. Bäume brauchen genau wie Menschen viel Platz zum Wachsen, und schon bei der Planung kann vorausberechnet werden, wie viel Platz durch die Wurzeln vereinnahmt wird.

Neuangepflanzte Bäume erhalten von Anfang an mehr Platz zum Wachsen, damit das spätere Wurzelwerk nicht die Gehwege und Fahrradwege hebt und aufbricht.

Bei allen Umbaumaßnahmen werden die Bürger*innen, ihre Kinder und die Jugendlichen vor Ort beteiligt, denn durch ihre alltäglichen Erlebnisse wissen sie am besten, was ihnen zu einem menschenfreundlichen Zusammenleben fehlt. Die zeitnahe Umsetzung der Beteiligungsergebnisse ist unabdingbar. Die beteiligten Bürger*innen können die Pflege der Anlagen selbst übernehmen. Nach fünf Jahren wird erneuert überprüft, ob die Flächennutzung aktuell ist oder an neue Bedürfnisse angepasst werden muss.

Sportanlagen, Spielplätze, Aufenthaltsräume und Schwimmbäder

Eines meiner wichtigsten Anliegen ist, dass aus umweltschonenden Gründen kein Kunststoffrasen für Spielbereiche verlegt wird. Vorhandene Betonflächen in Aufenthaltsbereichen, insbesondere in Spielbereichen, werden durch grüne Fläche ersetzt. Die Bewohner*innen, ihre Kinder und die Jugendlichen vor Ort bestimmen gemeinsam, wie die Flächen gestaltet werden sollen und sind auch für deren Schutz und Pflege verantwortlich. Reparaturbedarf wird von den Bewohner*innen, ihren Kindern und den Jugendlichen sofort mitgeteilt.

Bei meiner Arbeit in einer Bürgerinitiative habe ich mich dafür eingesetzt, dass der Schulgarten wiederbelebt wird. Es ist wichtig, städtische Freiflächen für Umweltschutzmaßnahmen unter Einbindung der Kinder und Jugendlichen zu nutzen. Vorhandene Kitas und Schulen erhalten ihre eigenen Gärten, Kräuterwiesen, Obstgärten oder Hochbeete, in denen die Kinder und Schüler*innen selbst mitarbeiten können.

Bei meiner stadtplanerischen Arbeit habe ich erfahren, dass innovative Spielgeräte entwickelt worden sind wie Nestschaukeln, die ein gemeinsames Spielen für Kinder mit und ohne Handicap ermöglichen. Deswegen sollten auf öffentlichen Spielplätzen barrierefreie Spielgeräte verwendet werden.

Bei der Tragkonstruktion des Stadionbads muss dringend überprüft werden, ob durch das Chlorwasser die Tragfähigkeit der Träger vermindert worden ist.

Als Oberbürgermeisterin werde ich überprüfen, wie schnell das alte geschlossene Schwimmbad in Misburg abgerissen und ein neues Schwimmbad errichtet werden kann. Bei dem Neubau des Fössebad müssen das Freibad und das Veranstaltungszentrum wieder Bestandteil werden. Es ist wichtig, Ihren Kindern und den Jugendlichen wieder die Möglichkeit zu geben, vor Ort das Schwimmen zu erlernen.

Fahrradfreundliche Stadt Hannover

Kennen Sie das Schild, das Ihnen morgens auf dem Weg zur Schule oder Arbeit entgegen strahlt, auf dem nur das Wort „Gehwegschäden“ erkennbar ist. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Kinder und Jugendlichen in Hannover sichere Schulwege erhalten, und dass Sie auf dem Weg zur Arbeit oder Kita einen stolperfreien Geh- und Fahrradweg benutzen können.

Fahrradhelme verhindern nachhaltig die schlimmsten Verletzungen bei Unfällen. Während die Knochen an Gliedmaßen schnell heilen, führt eine Kopfverletzung meist zu lebenslangen Schäden. Ich möchte gemeinsam mit allen Jugendlichen und Erwachsenen mit gutem Beispiel vorangehen, damit das Tragen von Fahrradhelmen für Kinder eine Selbstverständlichkeit wird.

Fahrradstraßenausbau inklusiv der nötigen Stellplätze ist eine Aufgabe, die ich mit den Bürger*innen gemeinsam lösen möchte. Das Aufstellen von Fahrradboxen, wobei die Fahrräder stehend und hängend untergestellt werden können, oder ein eigenes Fahrradparkhaus sind mögliche städtische Lösungen.

Verkehr

An meinem ersten Tag an der Leibniz Universität Hannover erlebte ich, wie eine Mitstudierende blutend auf dem Zebrastreifen vor dem Hauptgebäude neben ihrem zerquetschten Fahrrad lag, weil ein Autofahrer zu schnell und unaufmerksam gefahren ist. Die ersten Jahre verfolgte mich diese Szene jedes Mal, wenn ich wieder an diesem Zebrastreifen stand, also jeden Tag, morgens und abends, von Montag bis Freitag.

Mit der neuen Ampeltechnik am Aegi ist eine sichere Querung der Kreuzung für die Fahrradfahrer*innen gelungen. Dies ist ein Schritt, der zeigt, wie wichtig die Fahrradwegführung für die Stadt Hannover ist. Dieser verkehrsplanerische Mut zeigt auch, wie wichtig die Umwelt für den Mitarbeiter*innen der Stadt ist. Um die hohe Sterblichkeitszahl von Fahrradfahrer*innen einzudämmen, ist es erforderlich, dass alle LKWs, die durch die Straßen von Hannover fahren, mit Abbiegeassistenten ausgestattet sind. Zudem müssen die Ampelschaltungen so angepasst werden, dass, bevor die Autofahrer*innen nach rechts abbiegen dürfen, die Fahrradfahrer*innen stets vor einer roten Fahrradampel zum Stehen kommen. Ein gleichzeitiger Bewegungsfluss muss verhindert werden.

Die Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen müssen die Fahrbahn so überqueren können, dass sie direkt vor die Windschutzscheibe geleitet werden und ins Blickfeld der Fahrzeugführer*innen gelangen können. Dafür dürfen die Überwege nicht mehr seitlich parallel zu dem Straßenverlauf angeordnet werden, sondern müssen fünf Meter in die jeweils einmündende Straße hinein verlegt werden. Als Ihre Oberbürgermeisterin würde ich mich für die Veränderung der Straßenführung an den Kreuzungen einsetzen.

Auf allen Hauptverkehrsstraßen sollte ein nächtliches Tempo-30-Gebot mit einer erhöhten Kontrolle durchgesetzt werde. Die Hauptverkehrsstraßen können zudem mit geschwindigkeitsbegrenzenden Maßnahmen wie z.B. „sleeping policemen“ ausgestattet werden. Sowohl in der Nähe von Kindergärten, Krankenhäusern und Altenwohnheimen als auch in der Nähe von Schulen und der Universität sollte ein Tempo-30-Gebot selbst verständlich sein und kontrolliert werden. Das ist für mich ein wichtiges Anliegen.

Bevor es eine Festlegung zum Ausbau der Straßenbahnlinien gibt, muss eine neue Wirtschaftlichkeits- und Bedarfsprüfung erfolgen, ob der Einsatz von E-Bussen auf lange Sicht günstiger ist als eine Straßenbahn und der Bedarf gegeben ist.

Zudem würde eine Verlängerung der Stadtbahnlinie 10 durch die Südstadt zu einer Vernichtung des Mikroklimas führen und wäre katastrophal für den Vogelkosmos und die Pflanzen- und Insektenwelt. Eine klimagerechte Stadtplanung beinhaltet den Erhalt von vorhandenem Stadtgrün, wie zum Beispiel die straßenbegleitenden Bäume in der Sallstraße und in der Jordanstraße.

Alleen und straßenbegleitende Bäume bilden die grünen Korridore der Stadt.

Als Ihre Oberbürgermeisterin werde ich mich dafür einsetzen, dass für Nichtanwohner*innen das Parken am Wochenende in der westlichen Südstadt während des Maschseefestes nicht erlaubt ist und dass mehrere Park und Ride-Angebote zur Verfügung stehen.

Meine Gespräche mit den Bürger*innen haben ergeben, dass eine maßgeschneiderte Fußverkehrsstrategie für Rollstuhlfahrer*innen und Fahrradfahrer*innen unter E-Rollerverkehrsberücksichtigung erwünscht ist. Innerhalb der Stadt sollte ein E-Roller nie schneller als ein Rollstuhl fahren dürfen.

Grundsteuerreform – bezahlbarer Wohnraum

Im Freundschaftskreis hat ein junges Paar mit enormer Hilfe und einem genau strukturierten Finanzplan ein Haus gebaut. Ein anderes Ehepaar hat seine gesamten Ersparnissen in eine kleine Wohnung gesteckt, damit die Tochter mietfrei wohnen kann. Später im hohen Alter wollen sie selbst einziehen. Der eng kalkulierte Finanzrahmen ist auch auf der jetzigen Grundsteuerbemessung berechnet. Ein Spielraum ist nicht gegeben, so dass sie bei einer Erhöhung der Grundsteuer alles verlieren würden.

Jede Stadt ist berechtigt, den Hebesatz der Grundsteuer festzulegen. Es ist eines meiner wichtigsten Ziele, dass die Grundsteuern in der Stadt Hannover nicht erhöht werden, damit Wohnungs- und Hauseigentümer*innen ihre Lebensgrundlage und Altersabsicherung behalten können. Der Grundsteuerhebesatz muss so weit gesenkt werden, dass die Mieter*innen nicht zusätzlich belastet werden. So erhalten wir bezahlbaren Wohnraum in Hannover.

Digitalisierung

Stellen sie sich vor, Sie könnten, ohne das Haus zu verlassen, Ihr Auto ummelden, einen Personalausweis oder Pass beantragen oder Ihre Baupläne einreichen. Eine Autofahrt weniger bedeutet auch bessere Luft für Hannover. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Leistungen der städtischen Verwaltung im Internet abgerufen werden können. Sie können dann mehr Zeit mit Ihrer Familie und Freunden verbringen. Das Zusatzangebot, vor Ort mit den Mitarbeiter*innen persönlich zu sprechen, bleibt aber bestehen.

Integration

Auf der Straße werde ich wegen Schwierigkeiten beim Ausfüllen von Anträgen und Problemen bei Bewerbungen für Praktikumsplätze oder handwerklichen Ausbildungen für Hannoveraner*innen mit ausländischen Wurzeln nach Lösungen gefragt. Die sprachliche Hemmschwelle und die Unkenntnisse über Behördengänge sind recht hoch und verhindern oft die Eingliederung in die Gesellschaft.

In jedem Stadtteil würden sich gerne mehr Mütter mit Migrationshintergrund zu Stadtteilmüttern („Rucksackmütter“) ausbilden lassen. Sie bilden die Brücken zwischen der Verwaltung und den Kindern und Jugendlichen vor Ort, sie geben Informationen über bevorstehende Beteiligungsmöglichkeiten oder Berufsmöglichkeiten und unterstützen andere Mütter, die neu in die Stadtteile gezogen sind. Auch als Schlichterinnen zwischen den Kindern und Jugendlichen können sich Stadtteilmütter mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen einsetzen. Diese Zivilgesellschaftsarbeit möchte ich unterstützen.

Kultur

Als Schülerin habe ich sämtliche Freistunden in den Museen am Maschsee verbracht. Alle meine Schulvorträge in Biologie und Kunst, als auch meine Architekturvorträge während des Studiums, habe ich in diesen Museen gehalten. Ich wünsche mir, dass diese Möglichkeit für unsere Schüler*innen und Student*innen erhalten bleibt. Die Kultur in Hannover ist ein kostbares Gut, die für jeden erschwinglich bleiben muss.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Kultur vor Ort bezahlbar bleibt.

Bildung

Mein eigenes Kindheitserlebnis, wo ich an eine Schule geschickt wurde, die zwanzig Kilometer entfernt war, hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, die Schule innerhalb des Stadtteiles zu besuchen. In einer Stadt bildet die Gesellschaft jedoch eine dritte Haut. Es ist die Vernetzung innerhalb der Gemeinschaft, die ein Kind erzieht und ihm beibringt, wie unsere demokratische Gesellschaft funktioniert. Es sind auch die Jugendlichen und die Erwachsenen, die stets ein schützendes Auge auf die Kinder vor Ort halten.

Eine Eingliederung von Kindern in das öffentliche Leben wird durch die spielerische Gemeinschaft mit anderen Kindern in der gleichen Straße und mit dem Besuch der gleichen Freiräume gefördert. Es ist leichter, eine Freundschaft aufzubauen mit Kindern, die die gleiche Schule besuchen und in den gleichen Stadtteilen wohnen.

Es wäre erstrebenswert, sich im Rahmen von Schulpartnerschaften über Freizeitangebote (z.B. gemeinsame Abfallsammelaktionen), Schulfeste, Theatervorführungen und Beteiligungsprojekte in der Stadt auszutauschen. Dadurch können neue Impulse zwischen den Schulen in den verschiedenen Stadtteilen entstehen.

Kinder und Jugendliche brauchen ein hygienisches Umfeld, um ihrem Bildungsweg unbeschwert nachzugehen. Schimmelbefall, bröselnde Decken
in der Aula, tropfende Wasserhähne und kaputte Toiletten behindern die zukünftige Generation beim Lernen. Außerdem sind sie für die Gesundheit und für die Psyche gefährlich und ein Zeichen für fehlende Wertschätzung gegenüber unseren Kindern und Jugendlichen.

Anstatt alle Sanierungsarbeiten an ein Generalunternehmen zu vergeben und zu warten, bis die gesamte benötigte Summe vorhanden ist, will ich umsetzen, dass die Vergabe der Sanierung der Schulen in Einzellosen gebündelt werden, so dass die kleineren Einheiten jetzt schon vergeben werden könnten.

Ich fordere als Ihre Oberbürgermeisterin, dass die beschlossene Schulsanierung konsequent vorangetrieben wird.

Zudem möchte ich mich dafür stark machen, dass die Schüler*innen zusammen mit den Handwerksmeister*innen die Sanierungen durchführen können. Alle Schultoiletten werden mit den Schüler*innen gestaltet.

Die Öffnungszeiten der Kindertagesstätten sollten so weit wie möglich bis 18 Uhr verlängert werden, um berufstätige Eltern zu entlasten. Ich möchte umsetzen, dass die Kita-Zeiten flexibler an die Zeiten der Eltern angepasst werden.

Kulturhauptstadt 2025

Schon während unserer Bewerbungsphase starten wir als zukünftige Kulturhauptstadt kulturelle Initiativen und Projekte. Als Ihre Oberbürgermeisterin möchte ich eine klimafreundliche Initiative „Ein besonderer Baum für Hannover“ starten, bei der jede(r) Bürger*in zu persönlich bedeutsamen Ereignissen wie Geburtstag, Hochzeit, Taufe, Geschäftsjubiläum einen Baum für Hannover stiften kann. Die Bäume werden von der Stadt eingepflanzt und mit einer Plakette versehen.

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass jeder Stadtteil einen Bauwagen oder eine Jugendwerkstatt erhält, damit Kinder und Jugendliche handwerkliche Fähigkeiten lernen können und in ihrer Freizeit für die öffentliche Räume und Spielplätze gemeinsam städtebauliche Elemente bauen oder schnitzen können. Die Kunstobjekte, Spielgeräte und Schutzhütten werden Stadtteil übergreifend aufgestellt.

Auch ein dreiwöchiges „Literatur und Poesie Festival Hannover“ für Kinder- und Jugendliteratur in Zusammenarbeit mit den Stadtteilbibliotheken möchte ich initiieren. Das wäre ein weiterer kultureller Höhepunkt. Eine Erweiterung des Musikfestivals „Klassik in der Altstadt“ zu einer „Klassik in den Stadtteilen“ ist mir auch ein wichtiges Anliegen. Die größte Stärke des Musikfestivals ist die sympathische Begegnung zwischen Musiker*innen und den Bürger*innen, ihren Kindern und Jugendlichen. Freiluftkonzerte und kostenfreie Klassikrundgänge sind an weiteren Wochenenden in den anderen Stadtteilen auch wünschenswert.

Wirtschaft

Als gebürtige US-Amerikanerin aus dem Bundesstaat North Carolina werde ich mich als Hannoveranerin und Oberbürgermeisterin für einen regen Austausch zwischen amerikanischen und hannoverschen Firmen und Startups persönlich einsetzen. Ich möchte sowohl die Städtepartnerschaften als auch die Freundschaftsverträge weiterhin lebendig halten, kräftig ausbauen und eine enge wirtschaftliche Beständigkeit zwischen den Städten fördern.


Gilmore Hannover

Pressemitteilung
Zwischennutzung von städtischen Freiräumen
Stadtplanung Element Wasser
Salz des Lebens

IMPRESSUM:
Ruth Esther Gilmore
Postfach 2264
30022 Hannover
eMail: info@gilmore-hannover.de

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV

Ruth Esther Gilmore
Kontakt siehe oben.

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Server-Log-Dateien

Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt.
Dies sind:

Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen.

Grundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, der die Verarbeitung von Daten zur Erfüllung eines Vertrags oder vorvertraglicher Maßnahmen gestattet.

Kontaktformular

Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung der in das Kontaktformular eingegebenen Daten erfolgt somit ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt.

Die von Ihnen im Kontaktformular eingegebenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z.B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

Verarbeiten von Daten (Kunden- und Vertragsdaten)

Wir erheben, verarbeiten und nutzen personenbezogene Daten nur, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Rechtsverhältnisses erforderlich sind (Bestandsdaten). Dies erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, der die Verarbeitung von Daten zur Erfüllung eines Vertrags oder vorvertraglicher Maßnahmen gestattet. Personenbezogene Daten über die Inanspruchnahme unserer Internetseiten (Nutzungsdaten) erheben, verarbeiten und nutzen wir nur, soweit dies erforderlich ist, um dem Nutzer die Inanspruchnahme des Dienstes zu ermöglichen oder abzurechnen.

Die erhobenen Kundendaten werden nach Abschluss des Auftrags oder Beendigung der Geschäftsbeziehung gelöscht. Gesetzliche Aufbewahrungsfristen bleiben unberührt.

4. Plugins und Tools

Google Maps

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